Kelten und Römer

Besiedelt seit tausenden von Jahren …

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Mit dem Sesshaftwerden der Menschen in der Jungsteinzeit begann die Entwicklung der Landwirtschaft. Häuser, Unterstände, Weiden und Äcker entstanden.

Das selbst Kultivierte, aber auch noch Gesammelte wurde weiterverarbeitet und für die kalte Jahreszeit haltbar gemacht. Bald besiedelten die Menschen das fruchtbare Raabtal mit seinen Schutz bietenden Hügelketten und Seitentälern. Das aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. stammende Hallstadtgrab des Gniebinger Hügelgräberfeldes zeigt, dass auch die Kelten sich hier niederließen. Ein Gefäß aus rötlichem Ton und vier menschlichen Füsschen in diesem Grab stellt eine Besonderheit dar.

Später folgten die Römer: Fiebeln, Glas, Messer, Fischspieße und Figürchen zeugen nicht nur von der hoch entwickelte Handwerkskultur, sondern auch von kleinräumigem Bergbau und Weiterverarbeitung von Eisen (Stumpf- bzw. Raseneisenerz, Spateisenstein) und die Einbettung in das römische Handelsnetzwerk.