Sonderausstellung 2013

Sonderausstellung 2013

Neue Heimaten – Kommen, bleiben und gehen in der Südoststeiermark

SonAus2013_Thaller_Ueberfahrt

Die Sonderausstellung 2013 widmet sich dem Thema Migration in der Südoststeiermark: Woher kommen wir? Warum sind wir beziehungsweise unsere Vorfahren weggegangen oder geblieben? Wann und wie entstehen Traditionen, wie etwa traditionelle Namensgebung, Musik, Essen, Kleidung?

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen zwölf Menschen der Region. Ausgangspunkt ist die Gründerin des Museums, Poldi Thaller, die selbst in New York 1915 geboren wurde, und nach der Rückkehr ihrer Familie in die Oststeiermark auf der Suche nach ihrer neuen Heimat war. Darüber hinaus erzählen uns elf weitere Betroffene ihre Geschichte vom Kommen, Bleiben und Gehen: Vom langjährigen Stadt-Uhrmacher Josef „Joschi“ Kovacsics bis hin zur Leiterin der ISOP-Außenstelle Feldbach, Albena Obendrauf. Die Interviews wurden von Studierenden der Universität Graz professionell durchgeführt und von einem Filmteam professionell aufbereitet. Von einer Wahlpflichtfach-Gruppe „Geschichte“ des BORG Feldbach werden in der Dauerausstellung Exponate markiert, die die langfristige Migrationsgeschichte aufzeigen. In einem Beitragsband erörtern Wissenschafter und in der Integration Tätige die historischen und aktuellen Zusammenhänge. Als kleines Highlight sind im Band schon vielfach vergessene aber auch neue Polenta-Rezepte. Ein umfassendes Rahmenprogramm rundet den Schwerpunkt ab.

Die Ausstellung geht auf eine Initiative von Bürgermeister Kurt Deutschmann zurück. „Dieses Thema ist uns als Stadtgemeinde, die in den letzten Jahren von einem starken Anstieg von Neuen Bürgern betroffen ist, ein besonderes Anliegen. Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt von unserer Integrationsbeauftragten, Andrea Keinrath, und der Museums-Leitung durchgeführt wird!“ Sehr erfreut zeigt sich der Bürgermeister auch, dass das Projekt von Landesrätin Dr. Bettina Vollath und der Volkskultur gefördert wird. Auch privaten Sponsoren konnten bereits für das Projekt gewonnen werden.